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Editorial
AUF 153 "viel geschehen: feministische standorte – noch viel zu tun: feministische visionen"


Editorial –
Liebe Frauen!

Die Ausgabe Nr. 153 von AUF–Eine Frauenzeitschrift ist erschienen.

Liebe Frauen! Treue AUF-Leserinnen!

Mit dieser Ausgabe haltet Ihr die letzte Ausgabe der AUF in Händen. Abschiednehmen ist schwer, darum ist auch das Heft schwer(gewichtig) ausgefallen. Wir wollen zu guter Letzt noch einmal einen (wenn auch unvollständigen) Überblick über Strömungen, Entwicklungen und Ausblicke in verschiedenen Bereichen feministischer Theorie und Praxis bieten. Dem Umfang des Heftes vorausgegangen sind rund 700 Mails mit den Autorinnen, den Inserentinnen, den Künstlerinnen, die bei den dreimaligen verkAUFsfinalen auftreten werden (Genaues Seite 4), den Nachfolgerinnen im AUF–Lokal (siehe Seite 5), den Lektorinnen und der Druckerei. Letztere ist uns mit den Kosten für den Vierfarbendruck sehr entgegengekommen. Das freut uns besonders für die Illustrationen, die wir Lisl Ponger verdanken. Sie hat uns ihre Fotoserie Repair Democracy zur Verfügung gestellt, ergänzt durch zwei Bilder aus der Ausstellung … it belongs in a museum. Eines davon ist das prächtige Cover–Stillleben. Es beinhaltet nicht – wie ihr bei oberflächlichem Hinsehen vermuten könntet – ein Phallussymbol in Händen der kleinen chinesischen Revolutionärin (honi soit qui mal y pense). Sie hält eine Schriftrolle, vielleicht sogar eine Art Wandzeitung, in den Armen.

Gretls Abgesang ist auch ein Lied zum Weiterkämpfen, zu den Bereichen feministische Theorie, Ökonomie und Soziale Praxis, Wissenschaft, Forschung und Frauenbildung, aber auch feministische Psychoanalyse kommt eine Reihe hochkarätiger Autorinnen zu Wort. Umfassende politökonomische Überlegungen stellt Gabriele Michalitsch an, Ingrid Moritz plädiert für eine auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtete Wirtschaft, eine Brille gegen geschlechterblinde Ökonomie verschreibt Margit Schratzenstaller, Gender Pay Gap für eine ausgleichende Gerechtigkeit verlangt Elisabeth Klatzer, Susanne Feigl resumiert, dass unendlich viel geschehen ist, aber noch unendlich viel zu tun bleibt. Wie Arbeit und Leben mit der Vier–in–einem–Perspektive Frigga Haugs sinnvoll gestaltet werden könnten, schreibt Melanie Stitz, mit viel Ironie befassen sich Anneliese Erdemgil–Brandstätter, Gundi Dick und Susi Riegler mit der Politik gegen die Frauenprojekte, was das für Migrantinnen bedeutet, haben Maria Cristina Boidi und Faika Anna El Nagash sowie Rubia Salgado von maiz zugespitzt.

Mit ihrem Nachruf auf die große feministische Historikerin Edith Sauer von Martina Aicher beginnt die Reihe der Uni–Themen, mit denen sich theoretisch und praktisch Silvia Stoller, Alice Pechriggl und Birge Krondorfer befassen, zur Bildungssituation an Schulen und Uni äußern sich Marlen Stahrmüller und Marlies Wilhelm mit der gebotenen kritischen Distanz. Mit der kulturellen Konstruktion von Geschlechtsidentität befassen sich Eveline List und Barbara Bohn.

Ein Unikat zum Ende der AUF: Carina Nekolny hat mit Eva Geber, jahrzehntelanges Redaktionsmitglied der AUF, ein Interview geführt.

Natürlich gibt's – comme toujours – auch diesmal Buchempfehlungen für den Sommerurlaub und Literarisches in Form einiger Gedichte.

Abgedruckt ist auch die Laudatio, die Eva Geber für Ruth Klüger anlässlich der Verleihung des Theodor Kramer Preises hielt.

Und wenn wir schon beim Loben sind: Damit sparten nicht die Abschiedsbeiträge von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Frauenministerin Gabriele Heinisch–Hosek und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger. Ein sehr AUFmunterndes Gedicht von Ruth Klüger schließt mit den Worten: "Glaubt nur nicht, wir geben Ruh! Wir machen weiter!"

In diesem Sinn – sehen wir uns sicher wieder! Davor aber, liebe AUF–Leserinnen, danken wir Euch für Eure unermüdliche feministische Leseausdauer.

Die Frauen der AUF–Redaktion

PS: Verpasst nicht die nächste Gelegenheit – 1. und 29. Oktober, 26. November – zum verkAUFsfinale in die Kleeblattgasse zu kommen!

Zu bestellen bei: auf@auf-einefrauenzeitschrift.at

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