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Cover der Auf151

AUF 151 – "AUFs Wort"

Inhalt - Übersicht
Editorial
AUF 151 – "AUFs Wort"


Editorial – Liebe Frauen!

Die Ausgabe Nr. 151 von AUF–Eine Frauenzeitschrift ist erschienen.

Das fast vergangene Jahr war so voller Ereignisse und Emotionen, dass wir nur staunen und uns fragen, ob das Erlebte nicht für zwei gereicht hätte. Es war viel Arbeit, viel Mühe, aber: auch größte Freude! Wir feierten im Rathaus unser 35stes, Marlene Streeruwitz produzierte zu dem Anlass ein Videoessay und wir waren in aller Munde. Marlene Streeruwitz bekam den Wiener Frauenpreis 2010, wir noch mehr Abonnentinnen und plötzlich rissen sich die Buchhandlungen darum, unsere Zeitschrift zu verkaufen (siehe unten) ebenso wie die DVD von Marlene Streeruwitz (AUF Fassung).

Damit keine Lücken in der AUF–Rezeption entstehen –ein Abo lohnt sich. Wir haben einen besonderen Leckerbissen für unsere potentiellen Leserinnen. Für bis zum 15. Februar 2011 bestellte Abos –und solange der Vorrat reicht– schenken wir ein Buch dazu. Die Liste der zur Auswahl stehenden Bücher ist auf Seite zwei.

Das letzte Jahr war durchaus erfreulich. Doch nicht alles. Der Frauenbericht erschien. Er war niederschmetternd. Von der Gleichstellung sind wir Lichtjahre entfernt. Leitungspositionen 50/50? Der Kampf geht weiter.

Nach der Mühe mit dem letzten Heft (es widmete sich dem sexuellen Missbrauch, die Ausgabe ist vergriffen!), haben wir uns nach mehr Sinnlichkeit gesehnt. Da ist die aktuelle Nummer perfekt –es geht nur um Literatur. Allerdings Vorsicht. Mit Sinnlichkeit meinen wir nicht leichte Kost! Spannende Seiten warten auf eure Leselust. Die literarischen Texte stehen für sich, sind wunderschön, vielfältig und absolut lesenswert. Traude Korosas "Hexenhaus" erzeugt hinreißende Bilder mit Schwung und Witz, Ditha Brickwells "Alraune" ist voll schöner und irritierender Gestalten. Verena Korosa, "Trockene Augen", malt den Schwebezustand vor der unausweichlichen, schmerzhaften Entscheidung. Ishraga Mustafa Hamids Text ist im Farbenreichtum arabischer Literatur gehalten, wie wir ihn nur von Männern kennen. Karin Seidner und Ulrike Ulrich bleiben sachlich, versetzen uns Stiche und Eva Geber setzt sich (selbst?)ironisch auf die "Couch" in der Berggasse. Verstörende experimentelle Texte zur jüngeren Geschichte schreiben Edith Kneifl, "Der Tod ist eine Frau" und Carina Nekolny, "1 Traum vom Schloss", Christiane Neppel, "Sie", blickt auf eine Frau in Indien. Von Ironie getragen sind die Texte von Carina Nekolny, "Creative Writing" und der Beginn eines Romans von Aneta Hristova "Jetzt geht es mir gut". Dazwischen viel Lyrik in der Poesie von Anna Guentscheva, Aneta Hristova, Barbara Kadletz, Carina Nekolny, Christiana Puschak, Augusta Laar und Judith Pfeifer. Für die witzigen und originellen Illustrationen hat Barbara Kadletz gesorgt. Viel Vergnügen!

Übrigens, wir sind dabei uns zu verändern. Die Info haben wir durch eine "Aktuelle Seite" ersetzt. Diese widmet sich diesmal den Interventionsstellen gegen Gewalt/ Gewaltschutzzentren/LEFÖ–IBF, die ausgeschrieben werden. Mehr dazu im nächsten Jahr.
Die Gretl ist geblieben. Nach wie vor erfrischend schreibt sie aus ihrem Eck hinaus in die Welt und wir sehen, wie der Ärger über Budgetkürzungen bei einer Puppe klingen kann.

Was kommt nächstes Jahr? Als erstes das 100jährige Jubiläum des ersten Frauentags. Es wird eine Demo geben, die organisiert werden muss. Mitmachen: www.20000frauen.at. 20.000 Frauen sind bei der ersten Frauendemo in Wien im Jahr 1911 auf die Straßen gegangen. Diese Zahl wollen wir auch erreichen.

Und natürlich kommt noch die nächste Ausgabe der AUF. Thema: Arbeit! Lohnschere, prekäre Arbeitsverhältnisse, unbezahlte Arbeit – es gibt viele Facetten, die beleuchtet werden wollen. Macht mit. Redaktionsschluss ist der 20. Jänner 2011.
Gespannt auf das neue Jahr und eure/ihre Beiträge und zu diesem Zweck erholsame inspirierende Feiertage wünschen


AUF 151:

Redaktionsschluss für AUF–Heft 152: 20. Jänner 2011


die Frauen der AUF–Redaktion

Zu bestellen bei: auf@auf-einefrauenzeitschrift.at

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