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AUF Webmasterin: Veronika Reininger

Cover der Auf 146

AUF 146 – "kauf–frau!–Wiener Frauenpreis 2009 an AUF–Frau! "

Inhalt - Übersicht
Editorial
AUF 146 "kauf–frau!"


Editorial – Liebe Frauen!

Die Ausgabe Nr. 146 von AUF–Eine Frauenzeitschrift ist erschienen.

Wir beschließen den Zyklus weiblicher Kultur Techniken mit dem Thema Einkaufen, Shoppen, Verkaufen – zwischen Pflicht und Neigung, zwischen Aversion und Sucht. Selbst bei den Frauen der Redaktion hat sich bestätigt, dass der Verkauf weiblich ist: Fast alle haben als Verkäuferinnen gearbeitet.

Unsere Gretl philosophiert kritisch wie immer und rennt dann doch, sich den Stoff für ihre Traumschürze zu kaufen. Ilse Kilic betrachtet Ein–kaufen, Ver–kaufen als Notwendigkeiten und Kaufen als Metapher für das Leben schlechthin. Vom Verkäuferinnenalltag erzählen lebendige Eindrücke von Barbara Kadletz, Monika Heuss und Elfie Resch, die auch die Fakten in der unerfreulichen Statistik liefert. Vom Wünschen und Kaufen berichten Susanne Faschinger, Monika Heuss, Aneta Hristova und Elfie Resch. Frauen als Ware sind Thema von Aneta Hristova von LEFÖ/Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels. Die Konsequenzen des wirtschaftlich forcierten Konsumprinzips schildert Ditha Brickwell in einem postmodernen Märchen als Albtraum. Alternativen zum Kaufen stellen Barbara Kadletz mit dem Kauf-Nix–Tag und Jutta Lorina Niederstätter mit dem Tauschkreissystem vor. Poetische Impressionen zu Kauf, Konsum und der schönen Welt der Waren zeichnen Gedichte von Augusta Laar und Carina Nekolny. Geneviève Vaughan propagiert in ihrem Buch "For–Giving" feministische Schenkökonomie. Einen Film zum Thema "Shoppen" empfiehlt Barbara Kadletz. Und – passend zum Thema – können wir uns heuer über eine Wirtschaftsnobelpreisträgerin freuen: Elinor Ostrom, deren Arbeit von Britta Cacioppo vorgestellt wird.

Rechtzeitig für die Weihnachtseinkäufe stellen wir eine Reihe von Büchern vor, die zu lesen höchst empfehlenswert sind. Voran gestellt ist die Würdigung der Erich–Fried–Preisträgerin Esther Dischereit durch Christiana Puschak.


AUF–Überraschung
Und weil wir schon von Preisträgerinnen reden. Auch wir können uns freuen! Nach 35 Jahren wurde auch die AUF gewürdigt und in Gestalt des Urgesteins Eva Geber mit dem Wiener Frauenpreis 2009 bedacht. Die Redaktion freut sich wie narrisch und hat damit Energie für die nächsten 35 Jahre. Dann haben wir längst eine feministische, solidarische, freie Gesellschaft mit realen gleichen Rechten für alle..

Nächstes AUF–Heft– Nr.147:
Körper – diesem Thema wollen wir 2010 einige Schwerpunkte widmen. Im ersten Heft geht es um Selbstwahrnehmung: zu dünn, zu dick, falsche Nase, falsches Kinn. Lifting, Botox, Schönheitschirurgie, Fettaubsaugen. Busenwunder vs. Zahnstocherfrau. Diktat der Mode. Verinnerlichte Anpassung. Diktat von außen vs. autonomes Selbst. Was bin ich, was will ich. Selbstwahrnehmung und Geschlechterorientierung. Redaktionsschluss 12. Jänner 2010! Verzeiht, dass es so früh ist, aber das Heft soll rechtzeitig zum 8. März bei Euch sein.

Lustvollen Ramba-Zamba nach der stillsten Zeit im Jahr wünschen


die Frauen der AUF–Redaktion

Zu bestellen bei: auf@auf-einefrauenzeitschrift.at

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