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Cover der Auf 139

AUF 140 – "macht darstellung macht?"

Inhalt - Übersicht
Editorial
AUF – open house 2008


Editorial – Liebe Frauen! Teure LeserInnen!

Die Ausgabe Nr. 140 von AUF–Eine Frauenzeitschrift ist erschienen.
"macht darstellung macht?"

Ihr haltet es druckfrisch in der Hand, das neue Heft, das uns viel Hirnschmalz, Verve und nicht zuletzt Nerven gekostet hat. Aber es hat sich rundum gelohnt.

Ein tolles und ziemlich dickes Heft ist es geworden, unser erstes "Bilanzenheft". Unser Plan war, jeweils eine Frau mit feministischem Denken aus verschiedenen Berufen Lebens-, Arbeits-, Planungs- und sonstige (Zwischen)Bilanzen in ihrer Existenz ziehen zu lassen – in diesem Heft ist es die Performancekünstlerin Miki Malör. Dazu haben wir ein langes lustvolles Interview mit ihr geführt und zu den einzelnen Aspekten, den aufgeworfenen Problemen und sonstigen unter den Nägeln brennenden Themen, die sich daraus ergaben, Frauen gesucht, die etwas Interessantes dazu zu sagen haben. Nun haben wir theoretische und praktische Reflexionen zu Körper, Begehren, ökonomisches, öffentlich, privates (Über)Leben, Begehren, Kulturpolitik, feministische Wechselwirkungen, Begehren, Lust, Pornografie, die Macht des Blicks – und Begehren. Und immer Miki Malörs Loghorroe in Form der Sprachwurst, die sich meterlang durch das Heft zieht – und die, in einer Wurst zu lesen, wir sehr empfehlen!

Soweit so gut. "Das macht ihr doch immer", werdet ihr einwenden, und bis zu einem gewissen Grad habt ihr damit Recht. Schaut es euch an.

AUF-Redaktion
Redaktionsschluss für Rezensionen etc. für AUF Nr. 141 ist 07.September 2008

Das nächste Heft
Da unsere Ressourcen jedoch begrenzt sind, planen wir Bilanzenhefte nur zweimal im Jahr. Denn die Vorbereitung ist aufwändig und benötigt viel Zeit. Und auch die Schwerpunktthemen wollen bearbeitet sein. Darum wird sich das nächste Heft wieder ganz old–school–mäßig einem Thema widmen, das uns unter den Nägeln brennt. Nämlich: Armut. Die ist – wie wir wissen – vorwiegend weiblich. Und sie wächst, die versteckte und die offene Armut, die working poor, die zu teuren Mieten und die zu teuren Lebensmittel. Der Brotpreis ist längst auch Thema beim Mittelstand. Und dieser beginnt auch empfindlich zu sparen. Und das bedeutet, dass weniger Geld für kulturelle Ausgaben da ist. Es wird gespart bei Büchern, Theater, Musik und selbstverständlich beim Essen gehen. Das hat wieder böse Auswirkungen genau auf jene kreativen Kräfte, die besonders Feministinnen entwickeln, und die wir alle so nötig brauchen. Der Sommer bietet Zeit zum Denken und Schreiben. Redaktionsschluss ist der 7. September 2008. Ohne Nachfrist – denn die ist tödlich für die Produktion.

Die AUFopenhouse–Veranstaltungen halten den Sommer über Pause. Es wird aber Floh- und Büchermärkte geben, der erste am 28. Juni, siehe AUFinfo. Dort findet Ihr außerdem einiges sehr Lesenswertes zu aktuellen Themen. Cornelia Hauser hat Betrachtungen zu Medien und Politik am Fall F. angestellt.
Und am 5. Juli präsentieren wir das neue Heft mit einem Miki–Malör–Film. Wir hoffen, Euch massenhaft zu sehen!
Einen wundervoll ruhigen, patriotismusfreien (die Frauen in Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg und Wien werden es besonders schätzen) und bleiberechtsengagierten Sommer wünschen Euch


die Frauen der AUF-Redaktion

Zu bestellen bei: auf@auf-einefrauenzeitschrift.at

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