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AUF Webmasterin: Veronika Reininger

Cover der Auf 126

AUF - work in progress


30 Jahre
AUF - Eine Frauenzeitschrift
Dokumentation des Symposiums


Liebe Frauen!
Uihhh, jetzt sind wir also 30! Mit viel Pomp und Brimborium wurde gefeiert und davor auch gearbeitet und fein war's! So voll mit internen AUF-Geschehnissen (aber 30 Jahre sind schon was Tolles) und irgendwie auf die letzte Minute haben wir es geschafft, euch die letzte AUF für das Jahr 2004 unter den Weihnachtsbaum zu bescheren.

Tataaa: Vor euch liegt die Dokumentation des 30-Jahre AUF Symposiums work in progress, die mit viel Schwitzen trotz sinkender Temperaturen, großartiger Hilfe von vielen, vielen Mitwirkenden fertig wurde und ein Beweis dafür ist, dass sich innerhalb der Frauenbewegung doch noch was bewegt.

Ihr findet in der vorliegenden Doku - 60 Seiten hat dieses Heft! - die Beiträge der einzelnen Referentinnen, die große Podiumsdiskussion sowie die Debatten mit den Teilnehmerinnen nach den Vorträgen und Zusammenfassungen der Workshops.

Eva Geber gab in einem Gespräch Claudia Dietl einen Einblick in ihre 29-jährige AUF-Geschichte. Obwohl Eva das nicht hören will - die kontinuierliche Arbeit an der Zeitschrift ist zum Großteil ihr zu verdanken. Eine Stunde lang erzählte sie (ihr erstes Interview für die AUF), was ihr durch den und im Kopf herumging. Ihre vielen Erinnerungen an Schönes und Schreckliches aus all diesen Jahren faszinieren, ihre ausdrückliche Rück-Sicht und Selbst-Kritik berühren: "Natürlich bin ich stolz auf diese 29 Jahre, aber ich frage mich auch, was es für die Redaktion, für neue Mitarbeiterinnen bedeutet. Gebe ich ihnen ausreichend Raum? Habe ich diesbezüglich in der Vergangenheit einiges nicht wahrgenommen, ignoriert? Finde ich ein gutes Maß, mein langjähriges Wissen zu vermitteln und gleichzeitig Neues zuzulassen und zu unterstützen?" Beantworten ließe sich das vielleicht mit einem von Evas Aussprüchen, in dem sie (allerdings in einem anderem Zusammenhang) meinte, Adorno habe schon recht, dass es kein richtiges Leben im falschen gäbe, aber "ein bisschen Richtiges gibt es doch!" (Das alles auf einer Mini-Disc, die nicht aufgezeichnet hatte. Als Eva das hörte, bekam sie einen Lachanfall und holte ein Flasche Sekt aus dem Eiskasten.)

Nun heißt es aber auch wieder loslassen können und über neue, kommende Projekte nachzudenken und vielleicht gibt euch das ja auch schon mal einen kleinen lustvollen Vorgeschmack auf 2005: da es so schwierig war, Workshopleiterinnen zu einer Bearbeitung und kritischen Auseinandersetzung mit den Themen Gewalt und Arbeit zu finden, planen wir, diese Themen in Schwerpunktheften 2005 zu bearbeiten. Die Bedeutung einer feministischen Auseinandersetzung mit dem Arbeitsbegriff zeigte sich auch beim zusammengelegten Workshop ASF und feministische Wissenschaft. Dort fand eine Inhaltliche Verschiebung hin zum Arbeitsbegriff statt. Diese Debatte soll Ende Jänner im Rahmen des feministischen Forums weitergeführt werden. Die nicht stattgefundenen Workshops zu Lesbischen Utopien von der Rosa Lila Villa und zu "Wider der Isolation" von MAIZ und feministischen Frauenrat, sollen baldmöglichst angeboten werden. Interessentinnen bitte melden.
E-Mail: auf@auf-einefrauenzeitschrift.at

AUF-Ruf In eigener Sache und ohne viel Eigenlob doch noch etwas Eigenwerbung: 30 Jahre AUF sind zustande gekommen durch viele treue Autorinnen, Fotografinnen und andere Mitwirkende, die in 30 Jahren den Inhalt der AUF wesentlich mitgestaltet und mitbestimmt haben. Von diesen treuen Frauen allein überlebt eine Zeitschrift aber nicht, sondern auch viele treue Abonnentinnen sind notwendig. Und ein AUF-Abo eignet sich ja gar fürstlich als Weihnachtsgeschenk, oder/und als Geschenk an sich selbst.

Bleibt noch, euch Muße zum Lesen zu wünschen und einen guten Rutsch in ein
lustvolles, begehrenswertes, reiches Neues Jahr
Die Frauen der AUF-Redaktion

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